LogopädieNews Wir schreiben über Neuigkeiten rund um die Logopädie. Nicht tagesaktuell, aber immer mit therapeutischem Hintergrund.

Logopäden sollten zur Impfung

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Logopädinnen und Logopäden arbeiten in Kliniken. Mit neurologischen Patienten und ebenso mit solchen, die aktuell schwer erkrankt sind auf den Intensivstationen. Und es gibt viele Logopädinnen und Logopäden, die arbeiten mit Kindern oder in Pflegeeinrichtungen. Und neben der Arbeit an den Kompetenzen Sprache, Sprechen und Schlucken haben sie eines gemeinsam. Sie können durch einen einfachen Schritt vor schweren Komplikationen schützen. Sie müssen sich nur impfen lassen. Gegen Grippe – nicht die Herbsterkältung, sondern die echte, die böse Grippe.

Logopädinnen und Logopäden sollten außerdem allen Eltern und Angehörigen raten, es ebenfalls zu tun. Warum? Ganz einfach: Weil es wichtig ist. Wir erklären mal, warum!

Die Grippe

Die Grippe ist eine Erkrankung, die durch Viren ausgelöst wird. Die Symptome sind neben denen, die man auch von einer schlichten Erkältung kennt, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Gliederschmerzen. Einen gesunden Menschen haut so eine Grippe in der Regel schon um. Aber kranke Menschen oder Patienten mit einem geschwächten Immunsystem kann eine Grippe töten.

Kinderkrankheiten

Schlimme und durchaus gefährliche Kinderkrankheiten wie Masern oder Mumps, verlaufen manchmal harmlos. Aber es gibt auch schwere Verläufe, die bleibende Schäden hinterlassen und die eine sonst großartige Zukunftsperspektive eines Kindes ruinieren können.

Es gibt aber auch Situationen, in denen ist eine Impfung nicht möglich. Kontraindikationen sind neben akuten Erkrankungen vielfältig. Das Stichwort beim Impfen ist dann die Herden-Immunisierung. Ein Effekt, der bereits wirkt, wenn sich viele aber noch nicht alle haben impfen lassen.

Herden-Immunisierung

Bricht eine Krankheit wie die Grippe oder Polio aus, reicht es, wenn eine kritische Masse an Menschen geimpft ist. Der Erreger kann sich so nicht nennenswert verbreiten. Natürlich wäre eine 100%ige Impfrate der Bevölkerung wünschenswert, aber es gibt eben auch Menschen, die nicht geimpft werden können. Damit sind wir wieder bei unseren Patienten.

Impfen ist wichtig, nicht gefährlich

Durch eine Impfung wird der Körper auf eine Erkrankung vorbereitet. Er lernt, mit den Erregern umzugehen, ohne zeitlichen Stress. Die Viren wurden für die Impfung inaktiv gemacht und so hat der Körper Zeit, sich mit dem Erreger auseinander zusetzen. Kann eine wirksame Abwehr vorbereiten, die sofort zur Stelle ist, wenn der Ernstfall eintreten sollte. Der Ernstfall wäre eine Infektion mit aktiven Erregern.

Sollte es – kommen wir noch mal auf die Grippe zurück – zu einer Infektion mit Grippeviren kommen, braucht der menschliche Körper eine gewisse Zeit, bis das Immunsystem in der Lage ist, die Viren effektiv zu bekämpfen. Bis er soweit ist, vermehren sich die Viren allerdings rasant und man wird zu einem Überträger – steckt andere Menschen an. Im schlimmsten Fall unsere Patienten, deren Immunsystem bei Viren kapitulieren kann.

Ist der Körper durch die Impfung allerdings bereits vorbereitet und kennt die Viren, reagiert unser Immunsystem prompt. Die Viren haben keine Chance und können sich nicht vermehren und uns krank machen – wir sind dann auch nicht für unsere Patienten gefährlich.

Impfgegner

Nun gibt es allerdings Menschen, die der Meinung sind, Impfungen seien gefährlich. Oder – und das ist fast genauso schlimm – für sie nicht relevant.

An diese Menschen richten wir unseren Aufruf, sich das folgende Video anzuschauen, darüber nachzudenken und es sich dann anders zu überlegen. Und dann geht und lasst euch impfen.

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