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dbl e.V. mit neuer Führung

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Der #dblev hat auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin einen neuen Bundesvorstand gewählt. Die Wahl war notwendig geworden, weil ein Mitgliedervotum für eine außerordentliche Mitgliederversammlung zustande kam.

Der neue Bundesvorstand (von links): Dagmar Karrasch, Frauke Kern, Dietlinde Schrey-Dern, Thomas Brauer, Silke Winkler und Saskia Sickert. © dbl e.V./J. Tepass

Der neue Bundesvorstand (von links): Dagmar Karrasch, Frauke Kern, Dietlinde Schrey-Dern, Thomas Brauer, Silke Winkler und Saskia Sickert.
© dbl e.V./J. Tepass

Vorzeitige Abberufung

Im Januar 2014 startete ein Aufruf an alle Mitglieder, für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu stimmen. Bereits im März war klar, dass die nötigen Stimmen zusammen kommen würden. Und als der #dblev dann tatsächlich zur außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen musste, sah es aus wie eine Verzweiflungstat der damaligen Bundesvorsitzenden Christiane Hoffschildt. Der Termin wurde für den Verband günstig auf den Tag vor der regulären Mitgliederversammlung auf dem dbl-affinen Jahreskongress gelegt.

Christiane Hoffschildt – eigentlich für die Amzszeit bis 2017 gewählt – hatte sich in der Presse und durch Meinungsäußerungen aus Sicht vieler Mitglieder untragbar gemacht.

Trotzdem hatte der Bundesverband für Logopädie e.V. noch vor der Mitgliederversammlung versucht, möglichst gut dazustehen. Wie in einem politischen Wahlkampf wurde von der Pressestelle des dbl ein möglichst positives Bild transportiert.

außerordentlich außerordentlich

Am ersten Tag des Jahreskongresses in Berlin kam es dann zur außerordentlichen Mitgliederversammlung. Zwar war das Motto dieses Jahr „50 Jahre dbl – Logopädie gemeinsam weiterbringen“ und sollte ein Lobgesang auf den Verband werden, leider versuchte man bis zu letzt durch langatmige Diskussionen über die Tagesordnung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mürbe zu machen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung sollte für Aussprache genutzt werden, bot aber ein eindrucksvolles Bild vom Zustand des Vereins.

Damit passte sie ins Bild der gesamten letzten Amtszeit des Bundesvorstands unter Christiane Hoffschildt.

Bereits beim vorherigen Jahreskongress waren viele Mitglieder mit der Wahl des Bundesvorstandes unzufrieden. Die Wahl verzögerte sich immer wieder – und am Ende waren nur noch sehr wenige Mitglieder überhaupt zur Wahl anwesend. Von einem repräsentativen Vorstand konnte man nie sprechen.

So wunderte es nicht, dass zwei wichtige Ämter im Vorstand – nämlich die Beisitzer für die Freiberufler und die Ausbildung – nur kommissarisch besetzt werden konnten. Die Vizepräsidentin Cornelia Deckenbach verließ dann auch schon im April diesen Jahres das Spielfeld.

Neuer Vorstand

Mit Dietlinde Schrey-Dern ist dieses Jahr keine Unbekannte zur neuen Präsidentin gewählt worden. Als Urgestein der Logopädie in Deutschland schafft sie es hoffentlich, Ruhe in verbandsinterne Streitereien zu bringen und die Arbeit wieder auf wichtige Themen zu lenken. Damit man die Logopädie endlich wieder gemeinsam weiterbringt.

2 Kommentare

  1. Barbara Glanc sagt am 22. Jun 2014

    HALLELUJAH!
    Da kann man sich ja endlich tatsächlich überlegen, Mitglied im dbl zu ´werden!!!

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